Herzogenbuchsee

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Gottesdienste
Sonntag 9.30 Uhr
Mittwoch 20.00 Uhr

Gott hört jedes unserer Gebete!

25.02.2026

Am Mittwochabend, 25.02.2026 überraschte Apostel Domenig die Gemeinde Herzogenbuchsee zur grossen Freude der Gläubigen.

Einleitend nahm der Apostel Bezug auf den Stammapostel-Gottesdienst vom 15. Februar 2026, wo von Elia die Rede war. Elia war ein grosser Beter. Es steht geschrieben, dass Elia auf dem Gipfel des Berges Karmel sich zur Erde bückte und sein Haupt zwischen seine Knie hielt. In dieser demütigen Haltung hat er mit Gott gerungen (1. Kön 18,42). Gott hat jedoch nicht sofort geholfen – siebenmal musste Elia seinen Diener hinaufschicken, um nachzuschauen, ob Regen in Sicht sei. Und der Regen kam!

Das eingespielte Chorlied «Wohin soll ich mich wenden» (CM 225) ist wie ein Gebet und passt zu der Botschaft dieses Abendgottesdienstes.

Unser Bibelwort handelt vom judäischen König Hiskia, der getan hat, was Gott wohlgefällig war: Er hat sofort nach seiner Krönung begonnen, alle Götzen im Land zu entfernen und hat den Tempel wieder aufgebaut. Trotz den Anläufen des assyrischen Feldherrn, der versuchte, das Volk von Gott zu trennen, hat sich Hiskia nicht beirren lassen. Er hat nicht mit dem Widersacher verhandelt, sondern gehandelt, wie Gott es wollte. Wenn man das hört, muss man unweigerlich an all die Dinge denken, die heute in der Welt geschehen. Auch hier läuft alles darauf hinaus, das Volk von Gott zu entfremden. Dazu werden auch Mitmenschen zu Werkzeugen des Bösen, der nicht will, dass wir im Glauben wachsen! Im Vaterunser beten wir: «...und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen...». Sind wir uns bewusst, was wir hier beten?

Im Hinblick auf den Gottesdienst für die Verstorbenen beten wir besonders für die Seelen im Jenseits, wissen jedoch nicht, welche Wirkung unser Gebet entfaltet. Auch wenn Gott scheinbar nicht auf unser Gebet eingeht, beten wir trotzdem weiter und überlassen die Entscheidung über die Wirkung vertrauensvoll unserem Gott.

Eine Eigenschaft von Hiskia war, dass er - genau wie Jesus - alles was er sagte auch tat (2. Chronik 31,21). Er hatte volles Vertrauen zu Gott und suchte die Nähe zu ihm im Gebet. Auch wir können so Zuflucht, Ruhe und Frieden finden - oft sind wir uns zu wenig bewusst, was Gott für uns tun kann!

Einspielung: «Der Heiland sorgt für dich» (CM 158).

In seinem Predigtbeitrag wies der Vorsteher auf die drei Männer hin, die sich weigerten, ein Götzenbild anzubeten. Als Strafe wurden sie in den Feuerofen geworfen. Sie vertrauten darauf, dass Gott sie erretten könne und dass es auch richtig sei, wie er handeln werde. Und Gott hat sie errettet (Dan 3,17). Unser Vertrauen geht dahin, dass wir sicher sind, dass Gott da ist und alles gut ist, was er zulässt. Lassen wir Gott tun, was er für uns vorgesehen hat.

Mit der Sündenvergebung, der Feier des Heiligen Abendmahls und dem trinitarischen Segen endete der Gottesdienst.